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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Glykosidische Bindung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Definition [bearbeiten]

Eine glykosidische Bindung entsteht zwischen der in Form eines Halbacetals vorliegenden Hydroxylgruppe (-OH) eines Monosaccharids und einer OH-Gruppe (O-glykosidische Bindung) oder NH2-Gruppe (N-glykosidische Bindung) eines anderen Moleküls.

Einteilung [bearbeiten]

Je nach Isomerie der an der Bindung teilnehmenden Moleküle kann zwischen α- und β-glykosidischen Bindungen unterschieden werden. Bei Glukose unterscheidet man nach Position der Bindung ferner:

  • 1,4-glykosidische Bindung
  • 1,6-glykosidische Bindung

Beispiele [bearbeiten]

Beispiele für Moleküle mit glykosidischer Bindung sind Disaccharide wie Maltose und Lactose oder Nukleoside wie zum Beispiel das Adenosin.

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