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Eine glykosidische Bindung entsteht zwischen der in Form eines Halbacetals vorliegenden Hydroxylgruppe (-OH) eines Monosaccharids und einer OH-Gruppe (O-glykosidische Bindung) oder NH2-Gruppe (N-glykosidische Bindung) eines anderen Moleküls.
Je nach Isomerie der an der Bindung teilnehmenden Moleküle kann zwischen α- und β-glykosidischen Bindungen unterschieden werden. Bei Glukose unterscheidet man nach Position der Bindung ferner:
Beispiele für Moleküle mit glykosidischer Bindung sind Disaccharide wie Maltose und Lactose oder Nukleoside wie zum Beispiel das Adenosin.
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