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Wundtamponade

1 Definition

Eine Wundtamponade ist ein Form der Wundversorgung, bei der ein Verbandmaterial (z.B. Gaze) in die Wundhöhle eingebracht wird. Sie wird auch einfach als Tamponade bezeichnet.

2 Zweck

Eine Wundtamponade kann verschiedenen Zwecken dienen:

In der Regel soll die Tamponade die Wunde so lange offen halten, bis eine Heilung aus der Tiefe gewährleistet ist.

3 Vorgehen

Die Tamponade wird unter sanftem Druck so in die Wunde eingeführt, dass alle Taschen der Wundhöhle ausgefüllt sind. Werden mehrere Gazeaschnitte verwendet, müssen sie gezählt werden, damit später ein vollständige Entfernung gewährleistet ist. Tamponaden sollten nach 2-3 Tagen entfernt bzw. erneuert werden.

4 Materialien

Klassischerweise verwendet man für Wundtamponade saugfähige Gaze. Sie kann trocken oder feucht eingesetzt werden. Feuchte Tamponaden sind meist mit antispetischen Lösungen getränkt.

Daneben gibt es Tamponaden mit gesteigerter Saugfähigkeit, die aus Materialien wie Calciumalginat oder Carboxymethylcellulose hergestellt werden.

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