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Trägheit

Englisch: Inertia

1 Definition

Als Trägheit wird der Widerstand eines Körpers bezeichnet, den er einem von außen kommenden Bewegungsimpuls entgegensetzt. Sie beschreibt somit jene Kraft, die den Körper seinen Ruhe- oder Bewegungszustand beibehalten lässt. Das Gesetz der Trägheit ist im 1. Newtonschen Axiom (Inertialgesetz) definiert.

2 Physikalische Grundlagen

Ursache der Trägheit ist die träge Masse. Die Trägheit nimmt bei Körpern des selben Materials mit ihrem Volumen zu.

Das Inertialgesetz bildet eine Grundlage der klassischen Mechanik und besagt, dass alle Körper in ihrem Bewegungszustand verharren, solange keine äußere Kraft auf sie einwirkt. Wenn äußere Kräfte abwesend sind, bleibt somit ein ruhender Körper in Ruhe, während ein Körper in Bewegung, der keine Reibung erfährt, in gleichförmiger Bewegung bleiben würde. Alle gleichförmigen Systeme, in denen die Grundlage der Trägheit gilt, werden als Inertialsysteme bezeichnet.

3 Hintergrund

Am Beginn einer Bewegung muss vorerst die Anfangsträgheit überwunden werden. Befindet sich ein Körper bereits in Bewegung, so fällt die Fortführung dieser Bewegung leichter, als z.B. das Tempo zu steigern oder abzubremsen, da auch hier die Trägheit von Neuem überwunden werden müsste.

Atrophe Muskulatur kann zu schwach sein, um von selbst die eigene Trägheit überwinden zu können. Erfolgt jedoch zu Beginn der initiierten Bewegung eine manuelle Hilfestellung, so kann die Kraft ausreichen, um die Bewegung fortzusetzen.

Fachgebiete: Physik

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