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Stigma (Biologie)

von altgriechisch: στíγμα ("stigma") - Stich-, Punkt-, Wund- oder Brandmal
Synonym: Stigmata bzw. Stigmen (plur.)

1 Definition

Als Stigmata oder Stigmen bezeichnet man in der Biologie die an der Körperoberfläche liegenden Öffnungen des Tracheensystems verschiedener Wirbellosen (Invertebrata).

2 Biologie

Viele Wirbellose (z.B. Insekten oder Spinnentiere) verfügen über ein kompliziert verzweigtes System aus Kanälen, das als Tracheensystem bezeichnet wird dem Gasaustausch des Gewebes dient. Damit eine effiziente Sauerstoffversorgung des Organismus gewährleistet werden kann, münden diese Luftkanäle an mehreren Stellen der Körperoberfläche über sogenannte Stigmata (punktförmige Öffnungen).

Stigmata sind häufig mit komplizierten Verschlussystemen ausgestattet, um ein ungewolltes Eindringen von Fremdkörpern oder Wasser zu verhindern oder um das Luftsystem gezielt verschließen zu können. Lebewesen, deren Tracheensysteme untereinander vollständig miteinander in Verbindung stehen, tragen ihre Stigmata häufig in ein oder zwei Paaren angeordnet am Vorder- und/oder Hinterende.

3 Quellen

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