Stativ (Röntgentechnik)
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
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Englisch: X-ray stand, tube stand
Definition
Das Stativ ist eine mechanische Halterungs- und Führungskonstruktion einer Röntgeneinrichtung, an der die Röntgenröhre befestigt ist. Es ermöglicht die präzise Positionierung und Bewegung der Röntgenröhre relativ zum Patienten und zum Röntgendetektor.
Physikalischer Hintergrund
Für eine korrekte Bildentstehung müssen Röntgenröhre, Patient und Detektor geometrisch exakt zueinander ausgerichtet sein. Das Stativ stellt diese räumliche Beziehung her und erlaubt die gezielte Einstellung von
Eine stabile und reproduzierbare Positionierung ist wichtig, um geometrische Verzerrungen und Unschärfen zu vermeiden.
Aufbau
Ein Stativ besteht typischerweise aus folgenden Komponenten:
- Tragarm oder Säule zur Befestigung der Röntgenröhre
- Gelenk- oder Schienensysteme zur Bewegung der Röhre
- Arretierungsmechanismen zur Fixierung der eingestellten Position
- Bedienelemente zur Positionierung der Röhre
Häufig ist die Blende direkt an der Röntgenröhre montiert und bewegt sich gemeinsam mit dem Stativ.
Bewegungsmöglichkeiten
Je nach Bauart ermöglicht das Stativ verschiedene Bewegungen der Röntgenröhre:
- Vertikalbewegung
- Horizontale Verschiebung
- Rotation der Röntgenröhre
- Schwenken des Zentralstrahls
Diese Freiheitsgrade erlauben die Anpassung des Strahlengangs an unterschiedliche Patientenpositionen und Untersuchungsregionen.
Bauformen
In der Röntgentechnik werden verschiedene Stativtypen verwendet, z.B.:
- Deckenschienenstativ: beweglich an einer Deckenschiene montiert
- Bodenstativ: auf einer festen Säule montiert
- Wandstativ: häufig für Thoraxaufnahmen verwendet
Die Wahl der Bauform hängt von der Art der Röntgeneinrichtung und dem geplanten Einsatzbereich ab.