Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Schmidt-Syndrom

Synonyme: Polyendokrines Autoimmunsyndrom Typ II

1 Definition

Bei dem Schmidt-Syndrom handelt es sich um eine Form von Autoimmunerkrankung, deren Leitsymptom die Insuffizienz verschiedener Hormondrüsen des Organismus darstellt. Entsprechend stellt sich das Krankheitsbild als eine Kombination aus den verschiedenen klinischen Anzeichen einer Unterfunktion der jeweiligen Drüse dar. Beispielsweise bewirkt die Insuffizienz des endokrinen Pankreas Symptome im Sinne eines Diabetes mellitus Typ 1.

2 Geschichte

Die Erstbeschreibung dieser Erkrankung erfolgte um die vorletzte Jahrhundertwende durch den aus Leipzig stammenden Pathologen Martin Benno Schmidt, der auch namensgebend für das Syndrom ist.

3 Beschreibung

Es handelt sich bei dem Schmidt-Syndrom um eine Krankheit, die sich aus einer Kombination verschiedener Symptome hormoneller Störungen zusammensetzt. Die Erkrankung kann gewissermaßen als eine Kombination aus folgenden endokrinologischen Abnormalitäten betrachtet werden:

4 Epidemiologie

Am häufigsten sind erwachsene Frauen betroffen.

5 Ursache

Wieso es zur Unterfunktion gleich mehrerer Drüsengewebe kommt, ist bis heute nicht geklärt. Da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, steht nur fest, dass sich der Körper gegen sein eigenes Gewebe richtet. Diskutiert werden genetische Ursachen. So wurde beobachtet, dass bei Patienten mit Schmidt-Syndrom und anderen Phänotypen des APS Typ 2 die HLA-Klasse-II-Typen DR3 und DR4 gehäuft vorkommen.

6 Therapie

Symptomatische Therapie durch Substitution der mangelhaft vorliegenden Hormone.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

6 Wertungen (3.17 ø)

17.540 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: