Schlaf-Apnoe-Syndrom
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LoslegenSynonym: Schlafapnoesyndrom
Englisch: sleep apnea syndrome, SAS
Definition
Das Schlaf-Apnoe-Syndrom, kurz SAS, ist der Oberbegriff für wiederkehrende Atempausen (Apnoen) und Atemreduktionen (Hypopnoen) während des Schlafes. Sie führen zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung und einer zentralnervösen Aufwachreaktionen und damit zu einer Störung des Schlafablaufes. Der Schlaf ist infolgedessen weniger erholsam. Leitsymptom ist die ausgeprägte Tagesmüdigkeit.
Einteilung
Je nach zugrundeliegendem Mechanismus werden folgende Formen unterschieden:
- Obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS): Atempausen durch einen Verschluss der oberen Atemwege bei erhaltener Atemanstrengung
- Zentrales Schlafapnoesyndrom (ZSAS): Atempausen durch einen Ausfall des zentralen Atemantriebs bei offenen Atemwegen, u.a. bei Herzinsuffizienz (z.B. Cheyne-Stokes-Atmung) oder Hirnstammläsionen
- Mischformen aus beiden Mechanismen sind möglich
Die obstruktive Form ist die mit Abstand häufigste.[1]
Quellen
- ↑ AWMF. S3-Leitlinie Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Erwachsenen. AWMF-Registernummer 063-001. 2023. Verfügbar unter: S3-Leitlinie Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Erwachsenen.
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Fachgebiete:
Innere Medizin, Pneumologie
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