Richardson-Färbung
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LoslegenDefinition
Die Richardson-Färbung ist eine histologisches Färbeverfahren für semidünne Kunstharzschnitte. Sie wird in der Lichtmikroskopie zur Beurteilung der Feinstruktur verschiedener Gewebe eingesetzt.
Hintergrund
Die Färbung wurde von Kenneth C. Richardson beschrieben und verwendet eine Mischung aus Methylenblau und Azur II. Sie eignet sich besonders für in Epoxidharz eingebettete Präparate.
Einsatzgebiete
Die Richardson-Färbung wird u.a. zur Darstellung und Untersuchung folgender Gewebe eingesetzt:
Darstellung
Die Färbung erzeugt einen hohen Kontrast und ermöglicht eine gute Differenzierung von Zellkernen, Zytoplasma, Myelinscheiden und anderen Gewebestrukturen. Zellkerne erscheinen meist dunkelblau, während das Zytoplasma heller blau gefärbt wird.
Literatur
- Richardson KC, Jarett L, Finke EH. Embedding in epoxy resins for ultrathin sectioning in electron microscopy. Stain Technol. 1960;35:313–323.
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Fachgebiete:
Histologie, Pathologie
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Letzter Edit:
29.05.2026, 11:00
Nutzung:
BY-NC-SA