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Präsynaptische Plastizität

1 Definition

Als präsynaptische Plastizität beschreibt man Anpassungsmechanismen zur Modulation der synaptischen Übertragung an der Präsynapse. Sie sind ein Teil der synaptischen Plastizität.

2 Mechanismen

Bei der Anpassung wird anhand ihrer Dauer in Langzeit- (engl. long-term) und Kurzzeitplastizität (engl. short-term) unterschieden. Bei der Kurzzeitplastizität dauern die Anpassungen höchstens für wenige Minuten an und sind reversibel.

Wird eine Präsynapse durch wiederholte, schnelle Stimuli erregt, gibt es zwei Arten der Anpassung:

  • Potenzierung (auch Faszilitierung): Verstärkung des Signals
  • Depression: Abschwächung des Signals

Dabei spielen unter anderem die Verfügbarkeit an synaptischen Vesikeln (readily releasable pool) und die Calciumkonzentration eine Rolle.[1][2]

3 Quellen

  1. Jackman und Regehr The Mechanisms and Functions of Synaptic Facilitation, Neuron 2017
  2. Thurley et al. Phase precession through synaptic facilitation Neural Computation, 2008

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2021 um 13:48 Uhr bearbeitet.

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