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Pneumotachograph

(Weitergeleitet von Pneumotachographie)

Englisch: pneumotachograph

1 Definition

Der Pneumotachograph ist ein medizinisches Gerät, welches zur Durchführung einer Spirometrie, sowie zur Bestimmung dynamischer Atemvolumina eingesetzt wird. Die Untersuchung selbst wird Pneumotachographie genannt.

2 Technische Grundlagen

Im Gegensatz zum Glockenspirometer handelt es sich um ein offenes System.

Der Pneumotachograph erfasst die Gasströmungsgeschwindigkeit im Zeitverlauf und liefert damit die Grundlage für alle Lungenfunktionsmessungen.

Der physiologisch erforderliche Messbereich (Atemströmung) beträgt mindestens 25 ml/s bis 10l/s, optimal 10ml/s bis 15l/s, und benötigt eine Auflösung von 5–10 ml/s, was hohe Anforderungen an die technische Auslegung des Flusssensors stellt. Die in der Atemkurve enthaltene Anstiegsgeschwindigkeit erfordert zudem einen linearen Frequenzgang bis mindestens 5 Hz, um den ersten Teil der forcierten Exspiration korrekt erfassen zu können.

3 Formen

Es gibt verschiedene Formen von Pneumotachographen, z.B.

4 Nachteile

Wie bei anderen spirometrischen Untersuchungstechniken, ist die Pneumotachographie auf die korrekte Mitarbeit des Patienten angewiesen.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2013 um 05:30 Uhr bearbeitet.

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