Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Pneumenzephalographie

Synonym: Pneumencephalographie, zerebrale Ventrikulographie
Englisch: pneumencephalography

1 Definition

Die Pneumenzephalographie ist ein heute obsoletes röntgenologisches Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Hirnventrikel.

2 Geschichte

Das Verfahren wurde 1919 erstmals von dem amerikanischen Neurochirurgen Walter Edward Dandy (1886-1946) praktiziert und bis zur Einführung des CCT(1980) in der klinischen Diagnostik eingesetzt.

Aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Darstellung des Hirnparenchyms nutzte man die Beurteilung der Ventrikelwände zur Lokalisationsbestimmung intrakranieller Raumforderungen. Regelmäßig auftretende Komplikationen waren Kopfschmerzen und Übelkeit.

3 Durchführung

Das Prinzip der Pneumenzephalographie beruht auf einer Kontrastierung der Hirnventrikel durch Luftinsufflation nach vorangegangener Ventrikelpunktion.

siehe auch: MRT

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