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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Ovula Nabothi

von lateinisch: ovum - Ei
nach dem Leipziger Arzt Martin Naboth (1675-1721)

1 Definition

Die Ovula Nabothi sind bis zu 1 cm große, gelb-weißliche Retentionszysten. Sie gehören zu den gutartigen Veränderungen der Portiooberfläche.

2 Geschichte

Die Ovula Nabothi wurden zunächst fälschlicherweise für Eizellen gehalten - daher der Name.

3 Pathogenese

Durch das saure Milieu der Vagina und häufig vorkommende Entzündungen wird das ektopische Zylinderepithel der Portio durch Plattenepithel ersetzt. Durch Umwandlung von subzylindrischen Reservezellen in Plattenepithel kommt es hierbei zur Überwucherung an den Ausführungsgängen der Zervixdrüsen. Diese Überwucherung führt zu einer Stauung (Retention) des Drüsensekrets und damit zur Ausbildung der Zysten.

4 Kolposkopie

Auf der Portiooberfläche finden sich weißliche bis gelbliche, glatte Vorwölbungen, die durch die schleimgefüllten Zysten verursacht werden.

5 Therapie

Bei häufigen Blutungen und Beschwerden sollten Ovula Nabothi inzidiert oder koaguliert werden. Ansonsten ist keine Therapie notwendig.

Fachgebiete: Gynäkologie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juni 2008 um 17:54 Uhr bearbeitet.

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