Ostwald-Verdünnungsgesetz
nach dem deutsch-baltischen Chemiker Wilhelm Ostwald (1852 - 1932)
Synonym: Ostwaldsches Verdünnungsgesetz
Definition
Das Ostwald-Verdünnungsgesetz beschreibt das Verhalten schwacher Elektrolyte in Lösung. Nach dieser Beziehung nimmt der Dissoziationsgrad α mit abnehmender Konzentration bzw. steigender Verdünnung zu. Daher sind auch schwache Elektrolyte bei hinreichender Verdünnung praktisch vollständig dissoziiert. Dieser Zusammenhang wurde nach seinem Entdecker, dem Chemiker Wilhelm Ostwald benannt.
Hintergrund
Quelle
- Ostwald W. J. Prakt. Chem. Elektrochemische Studien Das Verdünnungsgesetz. Zweite Abhandlung. 31(1): 433-462. 1885
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Fachgebiete:
Chemie
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