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Musculus intertransversarius dorsalis caudae (Veterinärmedizin)

Synonym: M. intertransversarius dorsalis caudae

1 Definition

Als Musculus intertransversarius dorsalis caudae bezeichnet man die dorsale Abteilung der Musculi intertransversarii caudae der Fleischfresser.

2 Anatomie

Die segmental angeordneten Muskelbündel der Musculi intertransversarii caudae, die stets zwischen den Querfortsätzen der Schwanzwirbel ausgebildet sind, können beim Fleischfresser in eine dorsale und ventrale Schicht unterteilt werden.

2.1 Verlauf

Die dorsal liegenden Musculi intertransversarius dorsalis caudae liegen zwischen Kreuzbein und Schwanzmitte. Sie sind aus einzelnen Bündeln aufgebaut, von denen jedoch nur die vordersten kräftig entwickelt sind. Sie nehmen ihren Ursprung an den Ligamenta sacroiliaca dorsalia und an der Pars lateralis des 3. Kreuzwirbels. In ihrem Anfangsabschnitt sind sie durch einen kräftigen Muskelbauch gekennzeichnet, der mit einer langen Sehne am Querfortsatz des 5. Schwanzwirbels inseriert (Hund). Diese schwanzspitzenwärts verlaufende Sehne nimmt während ihrer gesamten Länge immer wieder Verstärkungsbndel von den Processus transversi der ersten Schwanzwirbel auf.

Die oberflächlichen Teile der ersten größeren Einzelportionen isolieren zusätzlich noch 2 bis 3 flache Sehnen, die mit der Schwanzfaszie und den Querfortsatzrudimenten des 6. bis 7. bzw. 8. Schwanzwirbels in Verbindung stehen.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, and Eugen Seiferle. Band I: Bewegungsapparat. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.

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