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Membrana limitans gliae superficialis

Synonym: oberflächliche Gliagrenzmembran
Englisch: superficial glial limiting membrane

1 Definition

Die Membrana limitans gliae superficialis ist eine von Astrozyten gebildete Gewebeschicht auf der Oberfläche des Gehirns.

2 Histologie

Die Membrana limitans gliae superficialis besteht aus einer dichten Schicht von astrozytären Zellfortsätzen und einer direkt daran angrenzenden Basalmembran. Sie stellt die äußere Grenzfläche des Hirngewebes dar. Jenseits der Basalmembran beginnt die weiche Hirnhaut (Pia mater). Die Membrana limitans gliae und die Pia mater werden dort, wo Blutgefäße in das Gehirn ein- bzw. austreten, bis auf die präkapilläre Ebene fortgesetzt. Die Membrana limitans gliae superficialis, wird da, wo sie Blutgefäße umgibt, als Membrana limitans gliae perivascularis bezeichnet. Diese Bezeichnung dient nur der topographischen Unterscheidung - es handelt sich um dieselbe Struktur.

Zwischen der Membrana limitans gliae perivascularis und den Perizyten der Gefäße befindet sich der Virchow-Robin-Raum. Auf Höhe der Kapillaren kollabiert dieser Spaltraum. Die Basalmembran der Blutgefäße wird dann direkt von der Membrana limitans gliae perivascularis eingehüllt.

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