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Lyell-Syndrom

nach Alan Lyell (1917-2007), britischer Hausarzt
Synonyme: Syndrom der verbrühten Haut, Epidermolysis acuta toxica, toxische epidermale Nekrolyse
Englisch: Lyell syndrome

1 Definition

Unter dem Begriff des Lyell-Syndroms subsumiert man lebensgefährliche Dermatosen, die durch eine blasige Ablösung der Epidermis (Epidermolyse) gekennzeichnet sind. Die Hauterkrankung besitzt eine vergleichsweise hohe Mortalitätsrate, die - je nach Quelle - mit 25 - 70 % beziffert wird.

2 Geschichte

Die Erkrankung wurde in den 1960er Jahren durch den britischen Dermatologen Alan Lyell während seiner Forschungszeit in der Dermatologie-Abteilung der Glasgow Royal Infirmary entdeckt und beschrieben.

3 Ätiologie

In Abhängigkeit der Ätiologie unterscheidet man

4 Epidemiologie

Die medikamentöse Form kommt in Deutschland mit einer Inzidenz von etwa 0,93, die staphylogene Form mit rund 0,12 auf 100.000 Einwohner vor.

Tags:

Fachgebiete: Dermatologie

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