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Leisure Sickness

1 Definition

Mit dem englischen Begriff Leisure Sickness bezeichnet man das psychosomatische Phänomen, dass sich Menschen bevorzugt krank fühlen bzw. erkranken, wenn sie in eine Freizeitphase eintreten.

2 Hintergrund

Das Konzept der Leisure Sickness wurde zum ersten Mal 2001 von den niederländischen Psychologen Ad Vingerhoets und Maaike van Huijgevoort präsentiert. Seit dem wurde es - im Sinne einer Modekrankheit - vielfach publizistisch aufgegriffen.

3 Ursachen

Nach Ansicht der Originalautoren handelt es sich um eine psychosomatische Erkrankung, die dadurch entsteht, dass die Betroffenen - in der Mehrzahl "Workaholics" mit hohem Verantwortungsgefühl - nicht in der Lage sind, vom Arbeits- in den Freizeitmodus umzuschalten.

Andere Autoren führen die Leisure Sickness auf Stress zurück, der das neuroendokrine System und das Immunsystem negativ beeinflusst.

4 Klinik

Das klinische Bild umfasst Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Erkältungssymptome und das Gefühl eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Es tritt typischerweise an Wochenenden oder im Urlaub auf.

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