Konstanzprüfung
Definition
Die Konstanzprüfung ist eine regelmäßig durchgeführte technische Prüfung radiologischer Geräte zur Sicherstellung einer konstanten Bildqualität und einer stabilen Strahlenexposition. Mit ihr wird nachgewiesen, dass die bei der Abnahmeprüfung festgelegten Referenzwerte im laufenden Betrieb eingehalten werden.
Hintergrund
Radiologische Geräte unterliegen im Betrieb technischen Schwankungen und Verschleiß. Veränderungen können sowohl die Bildqualität als auch die abgegebene Strahlendosis beeinflussen. Die Konstanzprüfung ist daher ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.
Inhalte
Die Konstanzprüfung umfasst die regelmäßige Kontrolle ausgewählter Geräteparameter. Im Gegensatz zur Abnahmeprüfung erfolgt sie nicht vollständig, sondern fokussiert auf stabile Vergleichsgrößen. Typische Prüfparameter sind:
- Bildqualitätsmerkmale (z.B. Kontrast, Signal-Rausch-Verhältnis)
- Dosisparameter (z.B. Dosisflächenprodukt, CTDI)
- technische Einstellungen und Reproduzierbarkeit
Die Messungen erfolgen häufig unter standardisierten Bedingungen unter Verwendung von Phantomen.
Durchführung
Die Konstanzprüfung wird in festgelegten Intervallen durchgeführt, die sich nach Gerätetyp und gesetzlichen Vorgaben richten (z.B. täglich, monatlich oder jährlich). Sie wird meist durch geschultes Personal der Einrichtung durchgeführt und dokumentiert. Bei Abweichungen von den Referenzwerten sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, beispielsweise technische Überprüfung oder Nachjustierung des Geräts.