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Kognitive Dissonanz

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Englisch: cognitive dissonance

1 Definition

Kognitive Dissonanz bezeichnet in der Psychologie einen kognitiven Zustand, der durch zwei oder mehrere sich widersprechende, konkurrierende Denkinhalte gekennzeichnet ist.

2 Hintergrund

Das Modell der kognitiven Dissonanz nach Leon Festinger geht davon aus, dass Menschen nach einer inneren "Konsistenz" streben. Wenn eine Inkonsistenz bzw. kognitive Dissonanz auftritt, fühlt sich das Individuum verunsichert und gestresst. Der Betroffene wird versuchen, Situationen zu vermeiden, die diese Inkonsistenz auslösen.

In der Medizin äußert sich kognitive Dissonanz z.B. dadurch, dass ein gesundheitsgefährdendes Verhalten aufrechterhalten wird, obwohl dem Patienten bewusst ist, dass er sich dadurch schadet.

Ein Raucher der weiß, dass Zigarettenkonsum die Gesundheit schädigt, hebt diesen inneren Widerspruch z.B. mit der scheinlogischen Erklärung auf, dass Rauchen zur Entspannung beiträgt und rechtfertigt damit sein ungesundes Verhalten.

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