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Knospung

Synonyme: Sprossung, Gemmatio

1 Definition

Die Knospung ist biologischer Vorgang, in dessen Rahmen es zu einer ungeschlechtlichen Vermehrung kommt. Genauer gesagt handelt es sich um eine spezielle Form der vegetativen Vermehrung. Dabei kann dieser Prozess sowohl bei Einzellern, als auch bei VielzellernPflanzen und Tieren – vorkommen.

2 Formen der Knospung

  • Tiere: Am Anfang der Knospung steht hierbei eine Abschnürung von Zellkomplexen an der Oberfläche vom Mutterindividuum. Es kommt zur Bildung eines Tochterindividuums. Dieser Vorgang kann auch vielfach um den Mutterorganismus herum ablaufen; Folge ist in dem Fall die Bildung von Kolonien. Beispiele für Tiere, die zur Knospung befähigt sind: Ringelwürmer, Mosstierchen, Schwämme, Hohltierchen
  • Bakterien: Hier findet eine Form von ungleicher Zellteilung statt. Dabei ist die Mutterzelle meist größter, als die entstehende Tochterzelle. Bei der normalen Spaltung wären beide Zellen gleich groß.
  • Pflanzen: An örtlich begrenzten Wachstumszonen entstehen Auswüchse aus neugebildetem Zellmaterial. Diese löst sich von der Mutterpflanze ab.
  • Viren: Beim Austritt aus einer Wirtszelle fungiert ein Teil der Zellmembran dem Virus als neue Hülle.
  • Pilze: Nach erfolgter Zellteilung existieren zwei Protoblasten. Einer verbleibt in der aus der alten Zellwand bestehenden Porus, der Andere bildet eine neue Zellwand.

Fachgebiete: Biologie

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