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Intraobserver-Variabilität

Englisch: intraobserver variability

1 Definition

Die Intraobserver-Variabilität wird bestimmt durch die unterschiedlichen Ergebnisse eines Untersuchungs- bzw. Beobachtungsverfahrens bei Einsatz des gleichen Untersuchers zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Sie ist ein Maß für die Abhängigkeit eines klinischen Untersuchungsverfahrens von der momentanen Einschätzung des Untersuchers. Ist die Variabilität hoch, sind die Sensitivität des Verfahrens und die Spezifität des Befundes stark von der momentanen Einschätzung des Untersuchers abhängig.

2 Beispiel

Kommt derselbe Radiologen bei der Betrachtung einer Mammographie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu unterschiedlichen diagnostischen Befunden, spricht das für eine hohe Intraobserver-Variabilität dieser Röntgenuntersuchung.

siehe auch: Interobserver-Variabilität

Fachgebiete: Medizinische Statistik

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