Interdigitationszone
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LoslegenSynonym: IZ
Englisch: interdigitation zone, IZ
Definition
Die Interdigitationszone, kurz IZ, ist eine dünne, hyperreflektive Bande der äußeren Retina in der optischen Kohärenztomographie (OCT). Sie liegt zwischen der Ellipsoidzone und dem Komplex aus retinalem Pigmentepithel und Bruch-Membran.[1]
Hintergrund
Als anatomisches Korrelat der Interdigitationszone gelten die Verzahnung der Außensegmente von Photorezeptoren mit den apikalen Fortsätzen des retinalen Pigmentepithels sowie die dazwischenliegende Matrix. Die Interdigitationszone wurde früher auch als cone outer segment tips line (COST-Linie) bezeichnet.[1]
Klinische Bedeutung
Eine Abschwächung oder Unterbrechung der Interdigitationszone im OCT kann auf eine Schädigung der Photorezeptoren hinweisen. Veränderungen treten unter anderem bei Retinopathia solaris, altersabhängiger Makuladegeneration und verschiedenen Makuladystrophien auf. Die Beurteilbarkeit der Zone hängt von der Bildqualität und dem verwendeten OCT-System ab.
Im höheren Lebensalter lässt die Abgrenzbarkeit der Interdigitationszone nach.[2]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Staurenghi G, Sadda S, Chakravarthy U, Spaide RF. Proposed lexicon for anatomic landmarks in normal posterior segment spectral-domain optical coherence tomography: the IN•OCT consensus. Ophthalmology. 2014;121(8):1572-1578.
- ↑ Berlin A, Matney E, Jones SG, Clark ME, Swain TA, McGwin G Jr, Martindale RM, Sloan KR, Owsley C, Curcio CA. Discernibility of the Interdigitation Zone (IZ), a Potential Optical Coherence Tomography (OCT) Biomarker for Visual Dysfunction in Aging. Curr Eye Res. 2023 Nov;48(11):1050-1056. doi: 10.1080/02713683.2023.2240547. Epub 2023 Aug 4. PMID: 37539829; PMCID: PMC10592305.