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Impfmetastase

Synonym: Stichkanalmetastase
Englisch: implantation metastasis

1. Definition

Impfmetastasen sind Metastasen, die iatrogen durch invasive Manipulationen am Tumor (Operation, Punktion) entstehen.

2. Hintergrund

Impfmetastasen können durch Verschleppung von Tumorzellen in den Bereich der Operationswunde oder in den Stichkanal – zum Beispiel im Rahmen einer Biopsie bzw. Feinnadelbiopsie – verursacht werden. Obwohl die Häufigkeit von Impfmetastasen im Stichkanal eher gering ist (in Sammelstatistiken 0,003 bis 0,005 %), sollten Biopsien deshalb gründlich geplant und sorgfältig durchgeführt werden. Entsprechend sind beispielsweise beim hepatozellulären Karzinom Kriterien definiert, bei denen eine Punktion indiziert ist bzw. bei denen auf eine Punktion verzichtet werden kann.

Stichworte: Biopsie, Metastase
Fachgebiete: Diagnostik, Pathologie

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Letzter Edit:
21.03.2024, 09:13
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Nutzung: BY-NC-SA
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