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Herbert-Schraube

benannt nach Timothy James Herbert (*1941), australischer Handchirurg
Englisch: Herbert screw

1. Definition

Die Herbert-Schraube ist eine spezielle Schraube, die bei der Osteosynthese von Frakturen des Kahnbeins (Skaphoidfrakturen) sowie bei Kahnbeinpseudarthrose verwendet wird.

2. Form

Bei der Herbert-Schraube handelt es sich um eine Doppelgewindeschraube, das heißt, sie hat am Anfang und am Ende ein Gewinde. Diese Gewinde haben einen größeren Durchmesser als der Schaft der Schraube. Die Herbert-Schraube hat keinen Schraubenkopf, damit sie vollständig im Knochen versenkt werden kann. Außerdem ist die Schraube hohl (kanüliert) und weist auf der distalen Seite einen Innensechskant auf.

Damit die Herbert-Schraube eine axiale Zugkraft auf die Fragmente ausüben kann, ist die Gewindesteigung am proximalen Endes kleiner als am distalen Ende. Dadurch wird beim Einschrauben das distale Fragment an das proximale herangezogen (Zugschraube).

Die Herbert-Schraube wird i.d.R. nicht mehr entfernt.

Fachgebiete: Chirurgie

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Letzter Edit:
21.03.2024, 09:04
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Nutzung: BY-NC-SA
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