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Giftdrüse

Englisch: venom gland, poison gland

1 Definition

Eine Giftdrüse ist eine spezialisierte Drüse eines Tieres (Gifttier). Sie produziert ein toxisches Sekret, das zum Beuteerwerb und/ oder zur Verteidigung eingesetzt wird.

2 Giftproduktion

Die Toxine können entweder direkt von sekretorischen Epithelzellen der Giftdrüse gebildet werden (z.B. Honigbiene, die meisten Giftschlangen), was der Regelfall ist, oder sie werden durch Bakterien produziert, die sich im Drüsengewebe ansiedeln (z.B. Tetrodotoxin des Blauringel-Oktopus).

Teilweise werden Giftstoffe auch über die Nahrung, z.B. durch Verzehr anderer, giftiger Tiere oder Giftpflanzen, aufgenommen und in den eigenen Giftdrüsen gespeichert (Bufadienolide der Tigernatter). Bei einigen Tieren werden Giftstoffe aller Wahrscheinlichkeit nach über die Nahrung aufgenommen, jedoch durch körpereigene biochemische Prozesse modifiziert (Batrachotoxine (u.a.) bei Baumsteigerfröschen).

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Fachgebiete: Biologie

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