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Gesichtsstrahlung

1 Definition

Als Gesichtsstrahlung bezeichnet man in der Neuroanatomie die Aufzweigung des Plexus parotideus in seine Einzeläste.

2 Anatomie

Nach dem Austritt des Nervus facialis am Foramen stylomastoideum aus seinem Kanal (im Os temporale) schwenkt dieser bogenförmig nach ventral und zweigt sich in der Glandula parotidea zum Plexus parotideus auf.

Die Drüse besitzt eine oberflächliche und tiefe Portion, zwischen denen die Aufzweigungen am ventralen Rand der Drüse austreten und die sog. Gesichtsstrahlung bilden:

  • Rami temporales
  • Rami zygomatici
  • Rami buccales
  • Ramus marginalis mandibulae
  • Ramus colli

3 Klinik

Bei operativen Eingriffen im Gesichtsbereich wird oftmals die Schnittführung entsprechend den Spaltlinien der Haut (Verlauf der Falten) gesetzt. Hierbei muss unbedingt der vom Ohrbereich ausgehende radiäre Verlauf der Fazialisäste berücksichtig werden.

4 Literatur

  • "Duale Reihe Anatomie" - Gerhard Aumüller et. al., Thieme-Verlag, 2. Auflage

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