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Gelenkspaltverschmälerung

1 Definition

Die Gelenkspaltverschmälerung ist ein radiologisches Zeichen für krankhafte Veränderungen eines Gelenks. Sie gehört zu den so genannten Arthrosezeichen.

2 Hintergrund

Der anatomische Gelenkspalt trennt die beteiligten Gelenkflächen. Er ist sehr klein, da die Gelenkflächen unmittelbar in Kontakt stehen. Der röntgenologisch sichtbare Gelenkspalt ist deutlich breiter, da die am Gelenk beteiligten Knochen durch die nicht schattengebenden, unverkalkten Knorpelflächen scheinbar mehrere Millimeter getrennt sind.

Degenerative Veränderungen des Knorpels führen zu einer Abnahme der Knorpeldicke und damit zu einem Zusammenrücken der knöchernen Gelenkanteile. Diesen Effekt bezeichnet man als Gelenkspaltverschmälerung.

3 Einteilung

Man unterscheidet zwei Formen der Gelenkspaltverschmälerung:

  • die gleichmäßige, konzentrische Gelenkspaltverschmälerung, die für eine Arthritis spricht und die
  • ungleichmäßige, exzentrische Gelenkspaltverschmälerung, die vor allem bei Arthrosen auftritt.

Fachgebiete: Radiologie

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