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Charcot-Leyden-Kristalle

nach dem französichen Pathologen Jean-Martin Charcot (1825-1893)
Englisch: Charcot-Leyden crystals

1 Definition

Charcot-Leyden-Kristalle sind kristalline Strukturen, die bei Krankheiten mit starker eosinophiler Komponente auftreten. Sie sind sowohl innerhalb des Zytoplasmas eosinophiler Granulozyten als auch extrazellulär lokalisiert.[1]

2 Biochemie

Biochemisch betrachtet bestehen Charcot-Leyden-Kristalle aus dem Protein Galectin-10.[2]

3 Vorkommen

Die Charcot-Leyden-Kristalle sind u.a. bei folgenden Erkrankungen nachweisbar:[1][3]

4 Quellen

  1. 1,0 1,1 Charcot-Leyden-Kristalle | SpringerLink, abgerufen am 31.08.2021
  2. Rossana C N Melo et al.: Galectin-10, the protein that forms Charcot-Leyden crystals, is not stored in granules but resides in the peripheral cytoplasm of human eosinophils. J Leukoc Biol. 2020 Jul;108(1):139-149. doi: 10.1002/JLB.3AB0220-311R. Epub 2020 Feb 28 PMID: 32108369 DOI: 10.1002/JLB.3AB0220-311R
  3. Haferlach. Hämatologische Erkrankungen: Atlas und diagnostisches Handbuch, 3.Auflage, 2020

Diese Seite wurde zuletzt am 3. September 2021 um 13:26 Uhr bearbeitet.

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