Cervical Vertebral Maturation (CVM) Analyse
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
Synonyme: CVM-Methode
Englisch: Cervical Vertebral Maturation Analysis
Definition
Die Cervical Vertebral Maturation (CVM) Analyse ist ein radiologisches Verfahren zur Bestimmung der skelettalen Reife anhand der morphologischen Veränderungen der Halswirbel C2 bis C4 auf standardisierten seitlichen Fernröntgenaufnahmen des Schädels. Diese Methode dient der Einschätzung des Wachstumsstatus im Rahmen der [[Kieferorthopädie]].
Hintergrund
Die CVM-Methode wurde zur präzisen Bestimmung der Wachstumsphase entwickelt und gliedert die skelettale Reife in sechs Stadien (CS1 bis CS6), die von präpubertal bis postpubertal reichen. Sie korreliert hoch mit anderen Verfahren wie der Hand-Wachstumsanalyse und nutzt die routinemäßig erstellten Kephalogramme, sodass keine Mehrbelastung durch zusätzliche Röntgenaufnahmen entsteht. Geschlechtsspezifische Unterschiede sind bei der Reifedauer zu beachten.
Klinik
Die CVM-Analyse ist klinisch relevant für die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts für kieferorthopädische Wachstumsmodifikation, z. B. bei Gesichtsmaske oder Gaumenexpansion. Die Einteilung der Reifestadien hilft, das individuelle Wachstumspotenzial zu erfassen und die Therapieplanung entsprechend anzupassen.
Diagnostik
Die Analyse erfolgt anhand der Formveränderungen der unteren Wirbelkanten der Halswirbel C2 bis C4 im Kephalogramm. Die sechs Stufen (CS1–CS6) beschreiben progressiv von trapezförmiger zu rechteckiger und schließlich vertikal verlängerter Wirbelform.
Therapie
Das Wissen um das Reifestadium unterstützt die zeitliche Steuerung kieferorthopädischer Maßnahmen, um Wachstumsvorteile maximal zu nutzen und Rezidive zu minimieren.
Quellen
- Pubmed: Studie zur CVM-Methode
- ZWP-online: Fachartikel CVM in der Kieferorthopädie