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Basallamina

Synonym: Lamina basalis
Englisch: basal lamina

1 Definition

Die Basallamina ist ein Teil der Basalmembran, der normalerweise nur elektronenmikroskopisch sichtbar ist.

2 Histologie

Die Basallamina ist eine etwa 20–100 nm dicke Proteinschicht, die sich an den basalen Zellpol der Epithelzellen anschließt. Sie ist eine spezialisierte Extrazellulärmatrix, welche die Verbindung der Epithelzellen zum fibroretikulären, bindegewebigen Teil der Basalmembran herstellt. Die Basallamina hat Einfluss auf die Zellpolarität, den Zellstoffwechsel und die Zelldifferenzierung. Darüber hinaus dient sie als Orientierungsstruktur für die Zellmigration.

Die Basallamina besteht aus 2 Schichten:

Die lichtmikroskopisch sichtbare Basalmembran umfasst zusätzlich die Lamina fibroreticularis, besteht also aus 3 Schichten. Die Begriffe "Basallamina" und "Basalmembran" werden in der medizinischen Literatur oft irrtümlich gleichgesetzt.

Merke: Basalmembran = Basallamina + Lamina fibroreticularis

Weitere Informationen unter: Basalmembran

Tags:

Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Februar 2021 um 14:11 Uhr bearbeitet.

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