Ballistik
von altgriechisch: βάλλειν ("bἀllein") - werfen
Definition
Die Ballistik ist die Lehre, die sich mit dem Verhalten von geworfenen oder geschossenen Körpern (Projektile, Fragmente, Pfeile) beschäftigt.
Unterteilung
Prinzipiell ist die Ballistik ein Teilbereich der Physik sowie der Forensik, der Unfallanalyse, aber auch der Waffentechnik, der Raumfahrt und der Ingenieurswissenschaften.
Vor allem in der Forensik wird das Fach weiter unterteilt in:
- Innenballistik (Analyse der Bewegung des Projektils im Lauf)
- Mündungsballistik (Analyse des Austritts des Projektils aus der Laufmündung)
- Außenballistik (Analyse des Geschosses in der Flugbahn)
- Zielballistik (Analyse der Wirkung des Geschosses beim Auftreffen und bei der Penetration)
Hintergrund
In der Forensik kommt insbesondere die Wundballistik zur Anwendung. Diese umfasst zusätzlich Differenzierung von Ein- und Ausschuss, Schussdistanzbestimmung, Projektiltypisierung und Spureninterpretation.
siehe auch: Schussverletzung
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Fachgebiete:
Physik, Rechtsmedizin
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