Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Andes-Virus

Akronym: ANDV

1 Definition

Das Andes-Virus gehört zur Gruppe der Hantaviren.

2 Hintergrund

Das Andes-Virus wurde erst 1998 in Südamerika entdeckt. Es ist das Virus im Genus der Hantaviren mit der bisher höchsten Letalität beim Menschen (bis zu 50%).

3 Biologischer Vektor

Prinzipieller Wirt des Andes-Virus ist eine Zwergreisratten Art (Oligoryzomys longicaudatus), deren Vertreter, wie alle prinzipiellen Wirte von Hantaviren, persistent apathogen mit dem Virus infiziert sein können.

4 Verbreitung und Übertragung

Das Andes-Virus ist das einzige Virus unter den Hantaviren, für das neben den für das Genus herkömmlichen Infektionswegen, wie die (Inhalation von mit Nagerausscheidungen kontaminiertem Staub, seltener durch Tierbiss), eine Mensch zu Mensch Übertragung nachgewiesen werden konnte.

5 Klassifizierung nach Schutzstufen

Aufgrund der hohen Letalität und der fehlenden direkten Therapiemöglichkeiten wird das Andes-Virus in einigen Ländern zu Recht in die höchste Schutzstufe für biologische Agenzien (Schutzstufe 4) eingruppiert. In Deutschland darf das Virus momentan noch in der Schutzstufe 3 aufbewahrt und erforscht werden.

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