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Aphthe

(Weitergeleitet von Afte)

von griechisch: ἄφθη
Synonym: Afte

Definition

Eine Aphthe ist eine schmerzhafte Schleimhautulzeration der Mundschleimhaut, seltener auch der Genitalschleimhaut, die einen weißlichem Fibrinbelag aufweist und von einem entzündlichen, geröteten Randsaum umgeben ist.

Treten Aphthen häufig wiederkehrend auf, spricht man von habituellen Aphthen.

Als Stomatitis aphthosa bezeichnet man eine durch Erstinfektion mit Herpes-Viren vom Typ I verursachte Entzündung der Mundschleimhaut.

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Januar 2014 um 18:08 Uhr bearbeitet.

Sehr geehrter Herr Schmidt, der von Ihnen genannte Skorbut, oder auch die Möller-Barlow-Krankheit geht mit Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und -bluten einher. Dabei können auch rundliche Schleimhautdefekte auftreten, die Aphten ähneln. Diese Erkrankung ist tatsächlich eine Vitamin C-Mangelerkrankung, die eine unzureichende Kollagen-, also Bindegewebsbildung zur Folge hat. Aphten hingegen lassen sich leider nicht so einfach, wie von Ihnen beschrieben, mit Vitamin C therapieren.
#2 am 19.12.2019 von Robin Nahrstedt (Student/in der Humanmedizin)
Aphten sind Folgen eines Mangels von Vitamin C! Über Jahrhunderte war der "Krankheits"-Begriff hierfür Skorbut, ohne daß die Ärzte damals die Ursache kannten. Heute scheint das Wissen hierüber verloren gegangen zu sein. Genügend Vitamin C und am nächsten Tag ist die Aphte verschwunden!
#1 am 19.12.2019 von Heinz Schmidt (Nichtmedizinischer Beruf)

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