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Adiadochokinese

von griechisch: διαδέχομαι ("diadéchomai") - sich ablösen, nachfolgen; κινεῖν ("kinein") - bewegen

1 Definition

Unter einer Adiadochokinese versteht man die vollständige Aufhebung der Koordination schneller antagonistischer Bewegungen (z.B. Pro- und Supination). Ist die Bewegungskoordination lediglich eingeschränkt, spricht man von einer Dysdiadochokinese. Die Adiadochokinese wird zu den Ataxien gezählt.

2 Klinik

Eine Adiadochokinese kann durch Erkrankungen des Kleinhirns (Cerebellum), besonders der intermediären oder paravermalen Zone des Spinocerebellums ausgelöst werden. Der Patient kann das benötigte Bewegungsmuster nicht mehr abrufen und muss so über jede Teilbewegung der Gelenke bewusst nachdenken. Die Bewegung wird langsamer und wirkt "abgehackt".

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Fachgebiete: Neurologie

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