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ADC-Pseudonormalisierung

1 Definition

Als ADC-Pseudonormalisierung wird die vorübergehende Normalisierung der ADC-Werte bei einem subakuten Hirninfarkt bezeichnet.

2 Hintergrund

Die ADC-Pseudonormalisierung tritt typischerweise 7-10 Tagen nach Beginn eines Hirninfarkts auf. Vermutlich führt die Zunahme des extrazellulären Ödems und der Zellwandabbau zu einer erleichterten Diffusion und somit zu einem Wiederanstieg der vormals erniedrigten ADC-Werte.

In der Phase der ADC-Pseudonormalisierung weisen die DWI-Bilder weiterhin ein erhöhtes Signal auf (T2-Shine-Through). Nach 10-15 Tagen kann dann auch eine DWI-Pseudonormalisierung auftreten, wenn die ADC-Werte weiter ansteigen.

nicht zu verwechseln mit: Frühe DWI-Umkehr, T2-Washout

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Oktober 2021 um 16:17 Uhr bearbeitet.

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