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Α-γ-Koaktivierung

1 Definition

Die α-γ-Koaktivierung bezeichnet die zeitgleiche Aktivierung von α-Motoneuronen und γ-Motoneuronen zur Aufrechterhaltung der Erfassung der Muskellänge durch Muskelspindeln.

2 Physiologie

Die α-Motoneuronen-vermittelte Kontraktion eines Muskels führt zur Verkürzung des mittleren Bereiches der Muskelspindeln. In diesem Zustand sind die Muskelspindeln nicht aktiv und es kommt zur Spindelpause. Daraufhin kontrahiert die intrafusale Muskulatur als Anpassung an die extrafusale Muskulatur. Dies wird durch die γ-Motoneuronen induziert, welche die Enden der intrafusalen Muskulatur innervieren.

siehe auch: Muskelspindel

Diese Seite wurde zuletzt am 26. November 2021 um 21:23 Uhr bearbeitet.

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