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Ösophagogastraler Übergang

Englisch: esophagogastric junction, EGJ

1 Definition

Der ösophagogastrale Übergang ist der Grenzbereich zwischen der Speiseröhre (Ösophagus) und dem Magen. Hier stößt das Plattenepithel des Ösophagus auf die Magenschleimhaut der Kardia.

2 Histologie

Im ösophagogastralen Übergang liegt die Ora serrata des Magens, auch Z-Linie genannt. Sie entsteht durch das wellenförmige Aufeinandertreffen der beiden Epithelgewebe. Das hellere Plattenepithel des Ösophagus setzt sich deutlich von der dunkleren Magenschleimhaut ab.

3 Klinik

Bei der Refluxerkrankung kommt es durch die Einwirkung des aggressiven Magensafts im Bereich des ösophagogastralen Übergang zu Gewebeveränderungen, die man als Barrett-Metaplasie bezeichnet. Sie kann zum Ausgangspunkt eines Adenokarzinoms des ösophagogastralen Übergangs (AEG) werden.

Endoskopie der Z-Linie

Fachgebiete: Gastroenterologie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Dezember 2020 um 12:49 Uhr bearbeitet.

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