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Äußere Membranvesikel

Englisch: (bacterial) outer membrane vesicles

1 Definition

Äußere Membranvesikel, kurz OMV, sind Vesikel, die von den äußeren Membranen gramnegativer Bakterien abgegeben werden. Sie dienen unter anderem der chemischen Kommunikation der Bakterien untereinander und mit artfremden Mikroorganismen.

2 Hintergrund

OMVs können unterschiedliche Substanzen enthalten, u.a. DNA, RNA, Proteine, Endotoxine (Lipopolysaccharide) und andere Virulenzfaktoren. Der genaue Inhalt ist von der Umgebungssituation abhängig. In wachsenden Kolonien dienen äußere Membranvesikel vornehmlich dem Ausstausch von DNA und Signalmolekülen für das Quorum sensing und die Bildung des Biofilms. Werden die Bakterien von Immunzellen attackiert, können sie über die OMVs Abwehrenzyme absondern.

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Fachgebiete: Bakteriologie

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