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Serumkupfer

(Weitergeleitet von Serum-Kupfer)

Synonyme: Kupfer im Serum, Serum-Kupfer

1 Definition

Das Serumkupfer ist ein Laborparameter, der die Konzentration von Kupfer im Blutserum angibt.

2 Einteilung

Man unterscheidet das Gesamtkupfer im Serum vom so genannten "freien" Serumkupfer. Die Differenz beider Werte ist der Anteil des Kupfers, der an Plasmaproteine gebunden ist - vor allem an Coeruloplasmin.

3 Referenzbereich

  • Gesamtkupfer im Serum: 65 - 160 µg/dl
  • Freies Kupfer im Serum: < 10 µg/dl

Ausschlaggebend sind die Referenzwerte, die vom jeweiligen Labor angegeben werden.

4 Umrechnung

5 Indikationen

Die Bestimmung des Serumkupfers ist bei Störungen der Kupfer- oder Eisenstoffwechsels sinnvoll.

5.1 Morbus Wilson

Beim Morbus Wilson findet sich eine erniedrigte Kupferkonzentration im Serum, da der Coeruloplasmin-Spiegel erniedrigt ist. Das freie Kupfer im Serum ist dagegen in der Regel erhöht, da Kupfer aus zerfallenden Leberzellen freigesetzt wird.

Fachgebiete: Labormedizin

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