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Nervus suprascapularis

von lateinisch: scapula - Schulterblatt
Englisch: suprascapular nerve

1 Definition

Der Nervus suprascapularis ist ein gemischter Nerv, der aus dem Truncus superior des Plexus brachialis entspringt. Er enthält Fasern aus den Rückenmarkssegmenten C5 und C6, mit Anteilen aus C4.

2 Verlauf

Der Nerv hat seinen Ursprung in der Nähe der Vereinigungsstelle des 5ten und 6ten Zervikalnervs. Von dort aus läuft er nach lateral - unterhalb des Musculus trapezius und des Musculus omohyoideus. Er tritt durch die Incisura scapulae des Schulterblatts (Scapula) in die Fossa supraspinata ein und unterkreuzt dabei das Ligamentum transversum scapulae superius. Danach zieht er unterhalb des Musculus supraspinatus, an den er einige Äste abgibt, zum lateralen Rand der Spina scapulae, von wo er in die Fossa infraspinata gelangt und den hier gelegenen Muskel motorisch versorgt. In seinem Verlauf gibt der Nerv einige feine Äste ab, die zum Schultergelenk ziehen.

3 Funktion

Der Nervus suprascapularis innerviert motorisch folgende Schultermuskeln:

Einige sensible Fasern versorgen die dorsalen und superioren Anteile der Gelenkkapsel des Schultergelenks.

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Emrah Hircin schreibt seit dem 13.08.2004 im Flexikon, hat bereits 1597 neue Artikel publiziert und 5931 Artikeldetails verbessert.

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