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Lusitropie

Englisch: lusitropy

1 Definition [bearbeiten]

Als Lusitropie bezeichnet man die Beeinflussung der Fähigkeit des Herzmuskels zur schnellen und vollständigen Relaxation.

2 Hintergrund [bearbeiten]

Die Lusitropie steht im Gegensatz zur Inotropie des Myokards, hat aber die gleiche Relevanz für die mechanische Pumpwirkung des Herzens.

Unter positiver Lusitropie versteht man eine Steigerung der Relaxationsfähigkeit, unter negativer Lusitropie ihre Verminderung. Die Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin haben positiv lusitrope Eigenschaften. Eine gesteigerte Kalziumaufnahme der Myozyten (z.B. durch Herzglykoside) hat eine positiv inotrope, aber gleichzeitig negativ lusitrope Wirkung.

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Stud.med.dent. Sascha Alexander Bröse schreibt seit dem 18.04.2012 im Flexikon, hat bereits 289 neue Artikel publiziert und 1956 Artikeldetails verbessert.

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