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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ergospirometrie

Synonyme: Spiroergometrie, Ergospirographie
Englisch: cardiopulmonary exercise testing (CPET, CPX)

1 Definition

Die Ergospirometrie ist eine Kombination aus Spirometrie und Ergometrie. Sie ist in der Kardiologie und Pneumologie eine Untersuchung zur Leistungsdiagnostik.

2 Hintergrund

Als Ergometrie bezeichnet man Messungen von körperlicher Leistungsfähigkeit unter Erfassung kardiovaskulärer Parameter (EKG, Blutdruck, Puls). Spirometrie bedeutet Messung der Lungenfunktion mit Erfassung pulmonaler Parameter (z.B. Vitalkapazität, Einsekundenkapazität). Kombiniert man beide Methoden, erhält man ein Verfahren, mit dem die Leistungsfähigkeit eines Probanden sehr ausführlich beschrieben werden kann.

Die Untersuchung erlaubt die Beantwortung der Frage, welche Leistung maximal erbracht werden kann. Außerdem können die an der Leistungserbringung beteiligten Organe (Lungen, Herz, Kreislauf, Muskeln) im Zusammenspiel beurteilt werden.

3 Durchführung

Die Leistung wird auf dem Fahrradergometer oder dem Laufband erbracht. Die Steigerung der Leistung erfolgt entweder im Stufen- oder Rampenverfahren. Gemessen werden neben einfachen Parametern wie Herzfrequenz, Blutdruck, Atemfrequenz und Atemfluß vor allem die Atemgase (Sauerstoff und Kohlendioxid). Meistens wird ein EKG mitgeschrieben (siehe auch: Belastungs-EKG).

4 Diagnostische Bedeutung

Die Messung der Atemgase läßt den Sauerstoffverbrauch und den Anfall von Kohlendioxid während der Leistung berechnen. Die Werte werden mit Referenzwerten verglichen.

Dabei kann unter anderem die "anaerobe Schwelle" bestimmt werden. An der anaeroben Schwelle erfolgt die Verbrennung des Substrats Glucose (Traubenzucker) nicht mehr vollständig und es fällt Lactat (Milchsäure) an. Das sich im Muskel anhäufende Lactat erschwert ein Weiterarbeiten der Muskulatur. Die anaerobe Schwelle wird somit auch als Dauerleistungsgrenze bezeichnet.

Die Bewertung der einzelnen gemessenen und abgeleiteten Parameter kann auf bestimmte Erkrankungen hinweisen. So kann unterschieden werden, ob die Leistung kardial, pulmonal oder möglicherweise durch eine Anämie limitiert ist.

siehe auch: Spirometrie

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