Apathie
von griechisch: apathos - gefühllos
Englisch: apathy, impassivity, perfunctoriness
1 Definition [bearbeiten]
Als Apathie bezeichnet man einen Zustand der Abwesenheit von Emotionen und Interessen, der Gleichgültigkeit bzw. Teilnahmslosigkeit, in der Regel mit mangelnder Erregbarkeit und Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen.
Begleitsymptome der Apathie sind häufig Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit oder Somnolenz und depressive Stimmungslage.
2 Ursachen [bearbeiten]
Die Apathie tritt unter anderem auf bei:
- psychischen Traumata
- schwere psychische Traumata wie Kriegserlebnisse, etc.
- Deprivationssyndrom (Hospitalismus) nach langem Krankenhaus-, Heim-Aufenthalt mit mangelnder Umsorgung, oder nach Inhaftierung
- Drogenkonsum: Marijuana etc. oder auch als Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW)
- neurodegenerativen Erkrankungen
- Demenz
- Morbus Alzheimer
- Frontalhirnsyndrom
- Lipoidose (z.B. Frontotemporallappen-Degeneration bei Niemann-Pick-Krankheit)
- Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- Chagas-Krankheit
- Progressive supranukleäre Blickparese (PSP)
- Chorea Huntington
- Vitamin-D-Hypervitaminose
- verschiedenen psychischen Erkrankungen
- Autismus
Tags: Abwesenheit, Gleichgültigkeit
Fachgebiete: Psychiatrie
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