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Pharmakotherapie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von griechisch: pharmakon - Arznei; therapeia - dienen
Synonym: Arzneimitteltherapie

Definition [bearbeiten]

Als Pharmakotherapie bezeichnet man die konservative medikamentöse Behandlung einer Erkrankung.

Hintergrund [bearbeiten]

Die Pharmakotherapie bedient sich zahlreicher Arzneistoffe, die dem Patienten in Form von Arzneimitteln bzw. Medikamenten verabreicht werden. Sie wird meist ambulant durchgeführt, kann aber in bestimmten Fällen - z.B. bei Medikamenten mit gravierenden Nebenwirkungen oder geringer therapeutischer Breite - auch eine stationäre Aufnahme notwendig machen.

Pharmakotherapie wird in nahezu allen medizinischen Fachgebieten durchgeführt - auch in Ergänzung zu invasiven oder operativen Behandlungsverfahren.

Rationale Pharmakotherapie [bearbeiten]

Der teilweise unkritische Einsatz von Arzneimitteln im ambulanten Bereich hat zur Entwicklung des Begriffs "Rationale Pharmakotherapie" geführt. Darunter versteht man den gezielten Einsatz von Medikamenten unter Berücksichtigung der Evidenz und der Wirtschaftlichkeit. Durch die rationale Pharmakotherapie soll eine Über-, Unter- oder Fehlversorgung mit Medikamenten vermieden werden.

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