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Kontraindikation

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von lateinisch: contra - gegen und indicare - anzeigen
Synonym: Gegenanzeige
Englisch: contraindication

1. Definition [bearbeiten]

Eine Kontraindikation ist ein Faktor (z.B. Alter, bestimmte Vorerkrankungen, Verletzungen etc., aber auch Zustände wie z.B. Schwangerschaft), der gegen eine bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahme (z.B. die Verabreichung eines Medikaments) spricht. Wird eine Kontraindikation ignoriert, kann daraus die Schädigung eines (Organ-)Systems oder die Verschlechterung einer bestehenden Grunderkrankung resultieren.

2. Einteilung [bearbeiten]

  • Absolute Kontraindikation: Hier muss auf die geplante Maßnahme verzichtet werden, da ihre negativen Auswirkungen auf den Patienten zu gravierend wären.
  • Relative Kontraindikation: Die geplante Maßnahme kann durchgeführt werden, wenn der erwartete Nutzen den zu befürchtenden Schaden aufwiegt. Dazu muss der Arzt vorher sorgfältig die Nutzen-Risiko-Relation der Maßnahme abwägen.

3. Beispiele [bearbeiten]

3.1. Absolute Kontraindikationen [bearbeiten]

3.2. Relative Kontraindikationen [bearbeiten]

Eine Schwangerschaft stellt relativ häufig eine Kontraindikation dar, weil viele Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht eingenommen bzw. angewendet werden dürfen, um eine Schädigung des Kindes während der Schwangerschaft und/oder in der Geburtsphase zu vermeiden.

siehe auch: Indikation, Kunstfehler

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