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Herzratenvariabilität

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Abkürzung: HRV
Synonym: Herzfrequenzvariabilität

Definition [bearbeiten]

Die Herzratenvariabilität beschreibt die mehr oder weniger rhythmischen Schwankungen der Herzrate. In Ruhe- bzw. Entspannungszuständen ist die Herzratenvariabilität durch stark ausgeprägte multifrequente Oszillationen charakterisiert. Meist dominiert die sogenannte Respiratorische Sinusarrhythmie (RSA). Daneben findet sich um 0,1 Hz (6/min) ein relativ stabiler Rhythmus, der die Aktivität der Baroreflexschleife und somit Prozesse der Blutdruckregulation repräsentiert.

Klinische Bedeutung [bearbeiten]

Internisten und Neurologen nutzen die HRV-Messung seit Langem z.B. zur Diagnostik und Risikostratifikation der diabetischen Neuropathie oder bei Patienten nach durchgemachtem Herzinfarkt. Im Rahmen der Pränataldiagnostik können charakteristische Auffälligkeiten der fetalen HRV im Kardiotokogramm auf einen kritischen Zustand hinweisen.

Es ist gut vorstellbar, dass die HRV künftig zum Screening potentiell gefährdeter Personengruppen und allgemein für präventivmedizinische Belange einsetzbar ist.

Weblinks [bearbeiten]

Herzratenvariabilität
Stressmedizin

Weiterführende Inhalte

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