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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Becherzelle

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: goblet cell

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Becherzellen sind einzellige Drüsen, die sich intraepithelial zwischen den normalen Epithelzellen befinden. Im mikroskopischen Präparat erscheinen sie im Querschnitt becherförmig.

2. Aufgabe [bearbeiten]

Becherzellen dienen der Produktion von Muzinen ("Schleim"). Ihre Zellgranula enthalten ein saures oder neutrales Sekret, das durch Exozytose bzw. merokrine Exkretion an die Epitheloberfläche abgegeben wird. Hier bilden die Muzine einen zusammen hängenden Schleimfilm, der das Epithel wie eine Schutzschicht bedeckt.

3. Histologie [bearbeiten]

Becherzellen lassen sich im lichtmikroskopischen Präparat mittels Muzikarmin- oder PAS-Färbung hervorheben und fallen dann durch ihre typische Form und Granulation auf. Die Granula konzentrieren sich auf die apikalen bzw. luminalen 2/3 der Zelle, während der Zellkern im basalen 1/3 der Becherzelle liegt. "Entleerte" Becherzellen lassen sich im Epithelverbund nur schwer identifizieren.

4. Vorkommen [bearbeiten]

5. Klinik [bearbeiten]

Bei der Mukoviszidose sind die Becherzellen im respiratorischen Epithel vermehrt und hypertrophiert.

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