Vitamin-E-Mangel: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 5. April 2018, 22:21 Uhr
Definition
Vitamin-E-Mangel ist eine Hypovitaminose, die durch ein Defizit an Vitamin E entsteht.
Bedarf
Der durchschnittliche tägliche Bedarf liegt bei etwa 12-14 Milligramm.
Vitamin E gehört, wie Vitamin A und C zu den Antioxidantien, welche freie Radikale ausschalten und so Zellen schützen, wodurch sie den Alterungsprozess verlangsamen. Durch das Schützen der Zellen wird unter anderem Krebs vorgebeugt, da die Zellen weniger anfällig sind, zu Tumorzellen zu mutieren. Im Gehirn schützt es die Myelinscheiden, weshalb der verlangsamte Alterungsprozess Alzheimer vorbeugt. Außerdem ist es für die Fruchtbarkeit in Frauen und Männern wichtig.
Ätiologie
Bei einer gestörten Absorption der Nahrungsfette im Darm können Mangelerscheinungen auftreten. Gründe dafür können sein:
- Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse
- fehlende Gallensäuren
- Glutenunverträglichkeit
- entzündliche Darmkrankheiten
Symptome
Das Fehlen von Vitamin E führt neben Blutarmut (Anämie) vor allem zu neurologischen Funktionsstörungen. Diese umfassen:
- Unwillkürliches Zittern (Tremor)
- Störungen der Bewegungskoordination (Ataxien)
- Beeinträchtigung der Reflexe
- Muskelschwäche
- Netzhautkrankheiten der Augen (Retinopathie)
Therapie
Wenn ein Ausgleich des Vitamin E Mangels nicht mit einer ausgeglichenen Ernährung erzielt werden kann oder der Vitamin E Mangel zu fortgeschritten ist, werden Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tocopherol meistens oral eingenommen. Erwachsene nehmen dabei je nach Alter zwischen 12 und 15 Milligramm ein. Bei Kindern ist die Dosis niedriger und liegt bei etwa 5 bis 10 Milligramm, je nach Alter.