Gennari-Streifen: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
''[[Brodmann-Areal]]: Primär visueller cortex BA17'' <br> | ''[[Brodmann-Areal]]: Primär visueller cortex BA17'' <br> | ||
'' | ''Synonym: Vicq-d'Azyr-Streifen<BR> | ||
'''''Englisch''': Stria of Gennari, visual cortex'' | |||
== Definition == | == Definition == |
Version vom 30. Januar 2013, 19:47 Uhr
Brodmann-Areal: Primär visueller cortex BA17
Synonym: Vicq-d'Azyr-Streifen
Englisch: Stria of Gennari, visual cortex
Definition
Der Gennari-Streifen ist derjenige Teil des äußeren Baillarger-Streifens (einem tangential verlaufenden Nervenfasergeflecht in der inneren Körnerschicht des Isocortex), der innerhalb der Sehrinde so stark ausgeprägt ist, dass er makroskopisch als weißer Streifen erkennbar ist.
Daher wird dieses okzipitale Rindenfeld, in dem die Sehbahn im Bereich des Sulcus calcarinus endet, auch als Area striata bezeichnet (lateinisch: area = Gebiet, striatus = gestreift; nicht zu verwechseln mit dem Striatum).
siehe auch: visueller Cortex