Z-Abdeckung (CT)
Englisch: z-axis coverage, z-coverage
Definition
Die z-Abdeckung bezeichnet in der Computertomographie die maximale Länge des untersuchten Körperabschnitts entlang der Patientenlängsachse (z-Achse), die während einer Rotation der Gantry gleichzeitig erfasst wird. Sie beschreibt somit die Volumenabdeckung pro Rotation eines Computertomographen.
Hintergrund
In einem Multidetektor-CT besteht das Detektorsystem aus mehreren parallel angeordneten Detektorzeilen. Während der Rotation der Röntgenröhre registrieren diese Detektorzeilen gleichzeitig die abgeschwächte Röntgenstrahlung aus unterschiedlichen Projektionen. Die Gesamtausdehnung des Detektorarrays entlang der Patientenlängsachse bestimmt die gleichzeitig erfasste Volumenbreite. Diese entspricht der z-Abdeckung des Systems. Je größer die z-Abdeckung ist, desto größer ist der Körperabschnitt, der pro Rotation des CT-Systems erfasst werden kann.
Berechnung
Die z-Abdeckung ergibt sich aus der Anzahl der aktiven Detektorzeilen und deren Breite:
- – Anzahl der aktiven Detektorzeilen
- – Breite einer einzelnen Detektorzeile
Beispielsweise besitzt ein CT-System mit 64 Detektorzeilen und einer Detektorbreite von 0,6 mm eine z-Abdeckung von etwa 38 mm pro Rotation.
Bedeutung für die Radiologie
Die z-Abdeckung ist ein wichtiger technischer Parameter moderner CT-Systeme. Sie beeinflusst insbesondere:
- die Untersuchungsgeschwindigkeit
- die Länge des pro Rotation erfassten Volumens
- die zeitliche Auflösung bei dynamischen Untersuchungen
Eine große z-Abdeckung ermöglicht die Erfassung größerer Volumenbereiche innerhalb weniger Rotationen. Moderne CT-Systeme mit sehr großen Detektorarrays können beispielsweise das gesamte Herz innerhalb einer einzigen Rotation erfassen. Die z-Abdeckung ist daher eine wichtige Kenngröße für die Leistungsfähigkeit eines Multidetektor-CT.
Die effektive Datenerfassung eines CT-Systems wird neben der z-Abdeckung auch durch weitere Parameter bestimmt, insbesondere: